Monat: Juni 2022

Juni 1874 – Fidi

Für Cosima und Richard nimmt ihr Sohn Siegfried, Fidi genannt, die unbestrittene Favoritenrolle ein. Ihn hat Cosima als ersten Adressaten  der Tagebücher vor Augen, für ihn notiert sie wie das „teure Antlitz seines Vaters strahlte, wenn er ihm zusah“.  – Von „Angermann“ zurückkommend freut sich R. Fidis und sagt: „Gott, einen solchen Jungen zu haben, der mich Papa […]

Mai 1874 – Kindheit in Wahnfried

„Nachmittags mit den Kindern gespielt, weil sie kleine Gäste haben“ – solche Einträge zeigen, dass sich Cosima darum bemüht, den Kinder Aufmerksamkeit und Spielraum zu geben. Oft werden lange Spaziergänge oder Fahrten z.B. nach Fantaisie „den Kindern zulieb“ unternommen; mit den Kinder macht sich Cosima auf, um „das sogenannte Volksfest zu sehen“, kehrt dann aber […]

Juni 1874 – Unterricht bei Cosima

Zwar wird die knapp 14-jährige Daniela (üblicherweise „Lusch“ genannt) wegen „Nähestunden“ zu einer „Pfarrerfrau“ geführt; italienisch soll ihr die „ehemalige Gouvernante der Großherzogin von Oldenburg“ vermitteln – aber für den geplanten Eintritt in das Pensionat „Luisenstift“ bei Dresden übernimmt Cosima den Unterricht selbst. „Ich arbeite viel mit Lusch“ notiert Cosima beinahe täglich. „Englisch, Französisch, Literatur“ […]